Ob verschmuste Katze, treuer Hund oder flauschiges Meerschweinchen – unsere vierbeinigen Freunde wirken nicht nur positiv aufs Gemüt, sondern grade im Alter auch auf die Gesundheit.

1,5 Millionen deutsche Senioren (60+) sind Besitzer eines Hundes, sogar 1,8 Millionen besitzen eine Katze.  Ganz abgesehen von den vielen Ziervögeln, Kleintieren und Fischen, die die Herzen vieler Senioren erfreuen – die Millionen von Senioren können nicht irren! Sie wissen, was gut für sie ist. Das Leben mit einem tierischen Freund bringt in vieler Hinsicht Vorteile für den Alltag.

Der alltägliche Umgang kann mit Tieren verbessert die Gesundheit – und das ist sogar messbar!  Alleine beim Streicheln eines Tieres können Blutdruck und Puls sinken. Tierbesitze nehmen im Schnitt weniger Medikamente und klagen seltener über Schmerzen und Erkältungen. Die „Hunderunde“ bei jedem Wetter tut Abwehrkräfte, Muskeln, Kreislauf und Gelenken gut.

Mehr als 80 Prozent der älteren Singles teilen ihre Sorgen mit ihren pelzigen oder gefiedertem Freund. Tiere können den Gemütszustand deutlich verbessern und helfen bei Einsamkeit und Depression.  Verloren geglaubte Gefühle wie Zärtlichkeit, Freude und Verantwortung werden wieder wach.

Trotzdem sollte die Anschaffung eines eigenen Tieres wohl überlegt sein! Ein neuer Kamerad bringt auch viel Arbeit und Kosten mit sich. Der kleine Welpe wird zum gefräßigen Riesen und der flauschige Hamster schnell zum nächtlichen Störenfried.

Die Verantwortung für ein Tier ist groß, da es stets auf sein Herrchen angewiesen ist. Deswegen sollte auch der Gesundheitszustand des Tierbesitzers eine Rolle spielen. Fühlt sich der Tierfreund überfordert, sollte sich frühzeitig um eine Vertretung gekümmert werden.