Der Frühling ist da und die Sonne kommt heraus. Ein Grund für viele ihre Spaten und Hacken zu schultern und raus zugehen.

Der eigene Garten ist für viele Senioren ein regelrechter Jungbrunnen, der den Aufenthalt und die Bewegung an der frischen Luft und in der Natur ermöglicht und dem Körper und der Seele gut tun. Ein Garten bereitet seinen Besitzern Freude und Erfüllung.

Aber was kann getan werden, wenn es Jahr für Jahr schwerer wird den Garten zu pflegen?

In erster Linie ist es wichtig, dass Sie die richtigen Arbeitsgeräte besitzen. So kann der gesamte Körper, und vor allem auch der Rücken, entlastet werden. Die Verwendung von Greifwerkzeugen führt dazu, dass Sie sich seltener Bücken müssen und auch eine mobile Sitzgelegenheit sollte nicht unterschätzt werden, denn Pausen sind wichtig!

Passen Sie Ihre Pflanzen Ihren Möglichkeiten an. Staudenpflanzen in einem Hochbeet sind erheblich leichter zu pflegen, als Pflanzen, die direkt auf dem Boden wachsen. Nadelhölzer erleichtern Ihnen im Herbst die Gartenarbeit, da das lästige Laub hacken wegfällt. Bodendecker ersparen Ihnen die meiste Zeit im Jahr das Unkraut jäten.

Vorsicht ist aber schon bei kleinsten Schnittverletzungen geboten, denn durch die vielen Bakterien in der Erde und an Geräten entzünden sich Wunden äußerst schnell. Die Schutzimpfung wird nur allzu häufig vergessen und es drohen schwere Erkrankungen wie Tetanus. Wir empfehlen deshalb bei der Arbeit Stoff- oder Lederhandschuhe zu tragen um auf Nummer sicher zu gehen.

Wenn Sie das Gefühl haben bestimmte Arbeiten trotzdem nicht mehr erledigen zu können, scheuen Sie nicht davor einen professionellen Gärtner zu agieren. Oder Sie haben Enkel/Enkelkinder, die einen Rosenbaum stutzen können oder einen Teich säubern.


Jeder fünfte Mann über 65 Jahren beschäftigt sich mit Gartenarbeit einschließlich der Baumpflege und verbringt damit übers Jahr betrachtet im Schnitt etwa 1,5 Stunden pro Tag. Dies zeigen die Ergebnisse der letzten Zeitbudgeterhebung (ZBE) des Statistischen Bundesamtes.