Die meisten Menschen haben den Wunsch im Alter in Ihren eigenen vier Wänden zu bleiben. Sollte dieser Wunsch auch bei Ihnen bestehen, sollten Sie rechtzeitig vorsorgen: 90 % aller Wohnungen sind zurzeit nicht für das Leben im Alter ausgestattet. Insbesondere Barrierefreiheit wird immer wichtiger. Treppen, Türschwellen, schmale Türenrahmen sind die größten Hindernisse. Außerdem muss eine Anpassung von Küche und Bad vorgenommen werden um die Wohnung altersgerecht umzubauen.

Sollte bei Ihnen ohnehin eine Renovierung anstehen, sollten Sie die Möglichkeit nutzen und über entsprechende Umbauten nachdenken. Experten können Sie individuell beraten, ob und mit welchen Mitteln eine barrierefreie Wohnung möglich ist. Es sollte aber nicht nur über einen Umbau sondern auch über einen Umzug in eine altersgerechte Wohnung nachgedacht werden, zum Beispiel in eine der vielen Seniorenwohnanlagen in Hamburg. Eine Umgestaltung der Wohnung ist nämlich äußerst aufwendig und kostspielig.

Entsprechende Umbaumaßnahmen werden von der bundeseigenen KfW-Bank gefördert. Handelt es sich um förderfähige Umbaumaßnahmen wird sogar kein Eigenkapital erforderlich sein. Beispiele sind das Einbauen von Aufzügen oder Duschen ohne Einstiegsschwellen sowie das Entfernen von Türschwellen. Häufig sind es Kleinigkeiten, die schnell vergessen werden, wie das Ersetzen von Lichtschaltern durch Bewegungsmeldern oder Orientierungsleuchten die im Dunkeln helfen. Experten können hier beraten, welche Maßnahmen sinnvoll und preiswert sind.